Das Landeskirchenamt stellt wieder Umschläge zur Verfügung, die an jedes Gemeindeglied persönlich adressiert sind und vor Ort verteilt werden können. Die Briefe sind lediglich noch mit dem Stimmzettel zu versehen und zu verteilen.

Sollten Sie keine Briefwahlunterlagen wünschen, haben Sie die Möglichkeit, die Teilnahme beim Beschluss über den Wahltermin abzusagen.

Der Abgabeschluss für die Briefwahl ist der beschlossene Wahltermin. Briefwahlumschläge können bis zum Ende des Wahlzeitraums im Wahlraum abgegeben werden.

Die letzte Gemeindekirchenratswahl hat gezeigt, dass mit der Briefwahl eine deutlich höhere Wahlbeteiligung erreicht werden kann. Das gibt den Gewählten eine größere Legitimität. Und die Gemeindeglieder erhalten ein Signal, dass sie als Wählerinnen und Wähler gefragt sind.

Planen Sie so, dass Sie die Umschläge gemeinsam mit dem Gemeindebrief für September verteilen! In diesem Gemeindebrief können Sie auch die Kandidaten vorstellen.

Bis zum 15. August 2019 erhält jeder Kirchenkreis die adressierten Briefwahlunterlagen für jedes Gemeindeglied. Die Umschläge sind nach Kirchengemeinden sortiert. Von den Kirchenkreisen aus sind die Briefe an die Kirchengemeinden zu verteilen.

Drucken Sie in den Gemeinden - sobald die Kandidatinnen und Kandidaten endgültig feststehen - die Stimmzettel (spät. ab 20. August) und legen Sie sie in das weiße Kuvert. Geben Sie auf dem Stimmzettel an, wohin die ausgefüllten Wahlbriefe geschickt werden sollen!

Die verwendeten Adressen der Gemeindeglieder sind auf dem Stand vom 30.06.2019. Sortieren Sie beim Eintüten bitte -soweit bekannt- Sterbefälle, Weggezogene oder Ausgetretene aus. Für neue oder fehlende Gemeindeglieder finden Sie Blanko-Briefe beigelegt, die Sie adressieren können.

Anschließend sollen die Briefe im September an die Gemeindeglieder verteilt werden, so dass sie ihre Stimme bis zum Wahltermin per Briefwahl abgeben können.

Briefwahl auf Antrag eines Gemeindeglieds

Sollten Sie sich entschieden haben, keine Briefwahlunterlagen über das Landeskirchenamt zu bestellen, und ein Gemeindeglied beantragt bei Ihnen Unterlagen zur Briefwahl, verwenden Sie bitte die nebenstehenden Formulare.
Oder bestellen Sie Blanko-Umschläge mit den vorbereiteten Unterlagen, in die nur noch der Stimmzettel eingelegt und die Adresse aufgedruckt werden muss, bei: Franziska Mohring, Tel. 0361/51800-143, franziska.mohring@ekmd.de.

Bis eine Woche vor der Wahl kann ein wahlberechtigtes Gemeindemitglied die Briefwahlunterlagen anfordern.

 


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Organisieren Sie den Rücklauf der Briefwahlunterlagen. Geben Sie auf dem Stimmzettel an, wohin die ausgefüllten Wahlbriefe geschickt werden sollen!

Es bietet sich an, einen oder mehrere Wahlbriefkästen auszuweisen. Dafür gibt es Aufkleber, die Sie zusammen mit den Briefwahlunterlagen erhalten. Weitere Aufkleber können im Landeskirchenamt kostenlos nachbestellt werden.

Die Wahlbriefkästen müssen am Morgen des Wahltags vom Gemeindekirchenrat geleert und die eingegangenen Briefe dem Wahlvorstand übergeben werden. Dieser öffnet dann die Briefe, registriert die Wähler auf der Wählerliste und fügt die Kuverts mit den Stimmzetteln der Wahlurne bei.

Der Wahlvorstand lässt sich vom Gemeindekirchenrat alle eingegangenen Briefwahlumschläge aushändigen. Er entnimmt ihnen den Wahlschein, kennzeichnet die Stimmabgabe auf besondere Weise in der Wählerliste und legt den Umschlag mit dem Stimmzettel ungeöffnet in die Wahlurne.

Genauso ist auch mit Briefwahlumschlägen zu verfahren, die während der Wahlhandlung beim Wahlvorstand abgegeben werden.

Der Wahlvorstand öffnet die Umschläge mit den Stimmzetteln erst bei der Auszählung der Stimmen nach Ende der Wahlhandlung.