Die Ergebnisse zur GKR-Wahl sind verfügbar. Schauen Sie nach den Resultaten in Ihrer Kirchengemeinde/-verband, Ihrem Kirchenkreis oder auf der landeskirchlichen Ebene.



Kurze Auswertung:

Die Wahlbeteiligung und die Auswirkungen der Briefwahl lagen auf dem Niveau von 2013. 30,2% (2013: 31,4%) der Gemeindeglieder machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Die Zahl der Kirchengemeinden/-verbände, die an der allgemeinen Briefwahl teilgenommen haben, ist leicht gestiegen und liegt bei 86,4%. Die Wahlbeteiligung lag in den Kirchengemeinden/-verbänden mit allgemeiner Briefwahl bei 32% (2013: 35,8%). 11.170 Kirchenälteste wurden gewählt (59,6% Frauen). 13.182 Gemeindeglieder kandidierten für die Gemeindekirchenräte.

EKMweit wurde über das Online-Portal 38x gemeldet, dass eine Wahl gescheitert ist oder Raumordnungsverfahren liefen. Nach Auswertung aller in das Online-Portal eingetragenen Ergebnisse ist die Gemeindekirchenratswahl in 66 Fällen gescheitert, d.h. es wurden weniger als vier Kirchenälteste gewählt.

Berücksichtigt man die gescheiterten Wahlen und die Auswirkungen der Raumordnungsverfahren, die zum 1. Januar 2020 gegriffen haben, wurden in der EKM 1.694 Gemeindekirchenräte gewählt.

 

Zu beachten:

Über das Online-Portal wurden von den Kirchengemeinden 651.095 wahlberechtigte Gemeindeglieder gemeldet. Laut Mitgliederverzeichnis sind 633.508 Gemeindeglieder wahlberechtigt. Vermutlich wurden vereinzelt nicht nur die wahlberechtigten, sondern alle Gemeindeglieder gemeldet, so dass die höhere Zahl zustande kam. Legt man die geringere Zahl von wahlberechtigten Gemeindegliedern zugrunde, liegt die Wahlbeteiligung bei 31,0%. Die Auswirkung der Briefwahl auf die Wahlbeteiligung und alle weiteren Berechnungen wurden auf Grundlage der im Online-Portal stehenden Gemeindegliederzahlen berechnet.


André Poppowitsch

Online-Redaktion